Projekt Jugendsex

Jugendsex Forschung

Das Projekt Jugendsex wurde durchgeführt vom Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie der Universität Hamburg. Die Studie wurde gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Sexualforschung  Projektbeschreibung

Von Juni 2009 bis Dezember 2011 führte das Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitäts­klinikums Hamburg ein Forschungsprojekt zum Thema „Sexuelle und soziale Beziehungen von 17- und 18-jährigen Frauen und Männern“ durch. 160 Jugendliche im Alter von 16 und 19 Jahren wurden zu ihren Erfahrungen mit Liebe, Sexualität, Beziehungen und dem Internet befragt. Viele hatten den Mut über ihre Sexualität und ihre Erfahrungen mit Pornografie zu sprechen. Die Offenheit der Befragten war wesentlicher Bestandteil dieser Studie.

Der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) förderte diese Studie, ebenso die die Schulbehörden und die beteiligten Schulen in Hamburg und Leipzig.

Dem wissenschaftlichen Beirat der Studie gehörten an: Frau Prof. Dr. Nicola Döring, Ilmenau; Frau Dipl.-Soz. Angelika Hessling, Köln; Frau Prof. Dr. Ulrike Schmauch, Frankfurt a.M.; Herr Prof. Dr. Gunter Schmidt, Hamburg und Herr Prof. Dr. Kurt Starke, Leipzig. Diese haben das Forschungsprojekt Jugendsex unterstützt und bei der Planung, Durchführung und Auswertung. Unterstützt wurde das Projekt auch durch Frau PD Dr. Uta Starke, Leipzig, die die “Feldarbeit” in Leipzig organisierte.

Publikationen aus dem Projekt

Die einzelnen Publikationen aus dem Projekt befinden sich gerade in der Überprüfung, ob diese hier veröffentlicht werden dürfen. Viele Beiträge können in der “Zeitschrift für Sexualforschung” beim Thieme Verlag nachgelesen werden.

Literatur zur Jugendsexualität

Digitale Medien und Jugendsex

Etwa 90 % aller 12- bis 13-jährigen Kinder verfügen über ein internetfähiges Handy. Dadurch ist für diese jungen Menschen ein massives Angebot an sexuell freizügigem Bild- und Filmmaterial nur einen Mausklick weit entfernt. Im Alter von 17 Jahren gibt es nur noch eine verschwindend kleine Minderheit von Jugendlichen, die keine pornografischen Darstellungen angeschaut haben. Welchen Gefahren setzen sich Pornokonsumenten aus? Was können Eltern unternehmen, um ihre Kinder vor diesen Einflüssen zu schützen? Durch die digitale Revolution ist ein Problemfeld von vorher ungekanntem Ausmaß entstanden, über das jeder Jugendliche und Erwachsene informiert sein sollte. Broschüre bei Amazon ansehen

 

Siehe auch: